| Oana Catalina Chiţu |
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Bukarest Tango(In Kooperation mit Sagrfabrik)
Freitag, 24. April 2009 / 20 Uhr
Oana Catalina Chiţu: Gesang
Die 20er und 30er Jahre – Bukarest mauserte sich neben Budapest und Belgrad zu einem östlichen Außenposten europäischer Mondänität. Stärker noch als anderswo entwickelte in den Bukarester Cafés und Revuetheatern das Tangochanson sein eigenes Gepräge, durchsetzt von der genuinen Melancholie der rumänischen Musik; daneben erfreuten sich Foxtrott-Songs, Zigeunerlieder und Orientalismen großer Beliebtheit. Stars dieses untergegangenen rumänischen Art-Deco waren der Sänger Jean Moscopol, der Romachansonnier Zavaidoc sowie Cristian Vasile und die oft als „rumänische Piaf“ titulierte Maria Tanase. Besonders dieser in den letzten Jahren wiederentdeckten Diva, die wie keine andere Urbanität mit Tradition zu verbinden wusste, fühlt sich Oana Catalina Chiţu verpflichtet. Gemeinsam mit dem serbischen Akkordeonisten Dejan Jovanović brachte sie 2007 ihr Programm “Bucharest Tango” auf die Bühne, wo sie mit schlichter Grandezza dieser Epoche, als Bukarest am kosmopolitischsten war, Reverenz erweist. Seit 2000 leitet die ausgebildete Jazz- und Opernsängerin in Berlin die Balkanband Romenca. Klarer Fall, dass das renommierte Label Asphalt Tango, das in einer eigenen Serie Schätze der rumänischen Stadtmusik der 50er bis 70er Jahre hebt, bei dieser großartigen Sängerin vorstellig wurde. Oana Catalina Chiţu spannt den Bogen von den westlichsten zu den östlichsten romanischen Musikkulturen: Tango und balkaneske Großstadtlieder, leicht angeswingt vor allem von Sax- und Klarinettenzampano Vladimir Karparov, der übrigens zwei Tage später mit seinem eigenen Berliner Quartett im Porgy & Bess aufspielen wird. Eine Koproduktion mit der Sargfabrik
Freitag, 24. April 2009 / 20 Uhr SARGFABRIK |


