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SANDY LOPIČIĆ ORKESTAR (Bosnien & Herzegowina/Serbien & Montenegro/ Kosovo/Bulgarien/Österreich/Deutschland) Sandy Lopičić: Piano, Keyboards Nataša Mirković De Ro: Gesang Vesna Petković: Gesang Irina Karamarković: Gesang Kurt Bauer: Geige Sašenko Prolić: E-Bass Imre Bošoki: Trompete Richard Winkler: Saxofon, Klarinette Michael Bergbaur: Tuba Jörg Mikula: Drums „Ihr Repertoire inszeniert die Musiken des Balkans mit viel Humor: Eine großartige Alternative zu Emir Kusturicas No Smoking Orchestra!“ Le Monde "... voll Lebensfreude und Soul, zerbrechlich und melancholisch und elegant-erotisch.“ Badische Zeitung Ein hochkarätig besetztes Musikfestival wie Balkan Fever hat sich ein ebenso hochkarätiges, ausgelassenes und berauschendes Abschlussfest verdient. Welche Kapelle wäre geeigneter, dieses ausklingen zu lassen als das multinationale in Graz ansässige Sandy Lopičić Orkestar, stellt es doch die Essenz all dessen dar, was die drei Wochen zuvor geboten wurde: ausgeflippter Balkanbrass, filigraner Funk-Jazz und respektvoll nachempfundene Volkstradition von der pannonischen Vojwodina bis in die Türkei. Die drei Sängerinnen Vesna Petković, Irina Karamarković und Nataša Mirković-De Ro haben ihre eigenständigen künstlerischen Profile schon am 19. April in der Sargfabrik zu Beweis gestellt, nun stehen sie wieder an der Front ihres Stammorchesters. Nachdem es eine Zeitlang still geworden war ums Sandy Lopičić Orkestar, hat es letztes Jahr mit seiner zweiten CD „Balkea“ wieder ein kräftiges Lebenszeichen von sich gegeben. 14 KünstlerInnen mit eigenen Ideen und Projekten zusammenzuhalten, ist kein Honiglecken. Wannimmer aber das Sandy Lopičić Orkestars eines seiner seltenen Konzerte gibt, bricht das Publikum in Begeisterung aus. Seit Jahren arbeitet das SLO mit dem vielleicht wichtigsten Balkan-DJ Europas zusammen. DJ Shantel hat mit seinem Bucovina Club in Frankfurt einen wichtigen Beitrag geleistet zur Propagierung balkanischer (vor allem rumänischer) Musik in den Clubs des „Westens“. Mit Remixes, Samples oder aber unbearbeiteten Aufnahmen hat er einem tanz- und feierwütigen Clubbing-Publikum die Schönheiten auch traditioneller Musik erschlossen. Er selbst erklärt sich seinen Hang zur Balkanmusik genetisch, kamen seine Urgroßeltern doch dereinst aus der Bukowina nach Deutschland. Nun dürfte einem sagen wir Mazedonier die Bukowina (in der heutigen Ukraine) genauso fremd oder verwandt sein wie eine Autobahnauffahrt bei Dortmund, doch tut das seiner Begeisterung für die Musik und die Begeisterung, die er bei seinen Fans auslöst, keinen Abbruch. Freitag, 6. Mai 2005 20 Uhr SZENE WIEN Hauffgasse 26 1110 Wien Tel.: (01) 7493341 www.szenewien.com www.lopicic.com | |
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