- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

The Greek Sound Princess
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

KRISTI STASSINOPOULOU



(Griechenland)



“Kristi, who's been kicking around the cool Exarthia section of Athens for more than a decade refining her attack, has found a way to remake the multi-culti nature of Greek music into some wild stuff that might spin your holy head around.”

Matt Cibula

Kristi Stassinopoulou : Gesang

Stathis Kalyviotis : Elektronik, E-Gitarre, Saz, Laoúto

Giorgi “Gaidaman” Makris : Gaïdha (Dudelsack), Kaval, Flöten

Stelios Petrakis : Kretische Lýra

Solis Barkis: Daoúli, Djembe, Toumbeleki, Cajon


Kristi Stassinopoulou ist nicht etwa die Vertretung Griechenlands bei Balkan Fever, sondern eine musikalischer Planet für sich. Griechenland hat sie ja schon 1986 beim Eurovisions Song Contest vertreten. Doch es dauerte noch ein Jahrzehnt, bis ihr Land ihr eigenständiges künstlerisches Profil zu vertreten begann. Dies geschah freilich erst, als sie ihre Alben zu einem Star der europäischen World- und Clubbing-Szene avancieren ließen. Stassinopoulous filigrane Verwebung von byzantinischer Vokalmusik, Rebétiko, Balkan Grooves, Folk-Rock, elektronischen Sounds, Technobeats, Trance und Psychedelic stellen eine Klasse für sich dar.

Kristi Stassinopoulou wuchs in Athen auf, aber gerade die Sommer in einem der abgelegensten und konservativsten Orte Griechenlands, Kalámata an der Südspitze des Peloponnes, wo ihr Vater herkam, erweiterten schon als Kind ihren musikalischen Fokus. Über die dorthin pilgernden Hippies kam sie mit dem Folk und Psychedelic-Rock der späten 60er Jahre in Berührung, und im Radio konnte sie die Musik des gesamten Mittelmeerraumes empfangen: italienische und türkische Musik sowie die Lieder der ägyptischen Legende Oum Kalthoum, die einen bleibenden Eindruck in ihrem musikalischen Gedächtnis hinterließen. Kristi studierte Schauspiel, klassischen Gesang und Byzantinische Musik, trat Ende der 70er Jahre als Maria Magdalena in „Jesus Christ Superstar“ auf, schrieb Lyrik und Prosa, sang Neo-Rebétiko und mit ihrem Lebensgefährten, Co-Arrangeur und Produzenten Stathis Kalyviotis in der Underground-Rockband Selána. Kalyviotis selbst hatte mit Anipofori (Die Unerträglichen) 1981 die erste Punkband Griechenlands gegründet.

Mit ihren Alben „Ifantokosmos“ (1997), „Echotropia“ (1999) sowie „Secrets of the Rock“ (2003), Kristis Hommage an die einsamen Plätze innerer Einkehr, an die Felsen, Buchten, Haine der griechischen Inseln, gelang der vielseitigen Künstlerin mit der klaren Stimme nicht nur der internationale Durchbruch, sondern – mit Unterstützung von Stathis Kalyviotis – auch ein eigener mosaikhafter Stil, der ihr allerhand Vergleiche durch die Fachpresse aufbürdete, von Velvet Underground über Björk und Patti Smith bis zu Steeleye Span, dem sich aber zumindest konstatieren lässt, eine zeitgenössische griechische Musik kreiert zu haben, die die nationalen Grenzen hinter sich lässt, deren Herz levantinisch, byzantinisch und auch manchmal ein bisschen ungerade balkanisch klopft und die dennoch die ganze Welt umarmt.


Freitag, 29. April 2005

20 Uhr

SZENE WIEN

Hauffgasse 26

1110 Wien

Tel.: (01) 7493341

www.szenewien.com

www.krististassinopoulou.com